Es ist mittlerweile eine traditionelle Veranstaltung – bereits zum 14. Mal veranstaltete das Geschwister-Scholl-Gymnasium Stadtlohn mit den Schülerinnen und Schülern der achten Klassen einen Sponsorenlauf. Die Jugendlichen (unter ihnen auch französische Gastschüler) trugen 3300 Euro mithilfe ihrer Sponsoren zusammen. 2200 Euro davon kommen dem „Basisgesundheitsdienst Münster“ zugute – einem Verein, der sich für benachteiligte indische Ureinwohner im indischen Bistum Jabalpur einsetzt.
Das Stadtlohner Gymnasium pflegt mit dem Basisgesundheitsdienst, der die indischen Adivasi unterstützt, seit 2005 eine partnerschaftliche Beziehung.

Den dritten Teil der Spendensumme – also 1100 Euro – wollen die Schülerinnen und Schüler auf eigenen Wunsch der Kinderkrebshilfe „Horizont“ in Borken – Weseke zukommen lassen.

Der Sponsorenlauf findet alljährlich im Rahmen des Religionsunterrichtes unter dem Thema „Organisierte Nächstenliebe“ statt. Die Schülerinnen und Schüler erfahren etwas über die Lebensbedingungen der indischen Ureinwohner, z.B. über mangelnde Bildungschancen oder über die in diesem Land häufig praktizierte Kinderarbeit, und überlegen, wie sie zur Unterstützung der Kinder beitragen können. Der Verein „Basisgesundheitsdienst“- ein Partner der Schule – schafft beispielsweise Bildungs- und medizinische Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Als Ergänzung zur Arbeit des Basisgesundheitsdienstes werden im Unterricht weitere kirchliche Hilfsorganisationen bzw. Hilfsprojekte vorgestellt.
So suchen die engagierten jungen Leute nach einer Einrichtung im lokalen Umfeld, die vor vor Ort Not lindert. Bei ihrer Recherche sind die Schülerinnen und Schüler auf den Verein „Horizont“ aufmerksam geworden, der sich für krebskranke Kinder und deren Familien einsetzt.
Das Foto zeigt die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a , die den größten Teil der Spendensumme (1150 Euro) „erlaufen“ haben. Ein besonderer Dank gilt allen Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften Elsbeth Greving, Lena Kloster, Judith Könning, Christian Renken und Cathrin Vorst, die die das Projekt im Unterricht vorbereitet und unterstützt haben.