Was ist Erasmus +?

Erasmus+ ist einer der Namen eines innerhalb des Konsultations- und Abstimmungsverfahrens der Europäischen Union beschlossenen Programms der Europäischen Kommission für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport. Das Programm dauert von 2014 bis 2020 und vereinigt alle derzeitigen EU-Programme für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport auf europäischer und internationaler Ebene. Somit führt es das Studentenaustauschprogramm Erasmus, das Master- und Doktorandenprogramm Erasmus Mundus, Erasmus für Jungunternehmer, Comenius für Schulbildung, Leonardo da Vinci für Berufsbildung und Grundtvig für Erwachsenenbildung unter dem Namen Erasmus+ weiter.

Für mehr Informationen: https://www.erasmusplus.de/

Was hat Erasmus + mit dem Geschwister-Scholl-Gymnasium zu tun?

Für das Ausschreibungsjahr 2019 wird das Geschwister-Scholl-Gymnasium Stadtlohn mit seinen Partnern in der Türkei [Altin Egetim Private School of Ankara Turkey] und in Griechenland [7th Lyceum of Trikala Greece], für zwei Jahre von diesem Programm gefördert und kann unter dem Titel „History teaches us nothing!? – Europe and Migration in the past, present and future“ projektbezogene Austausche durchführen. Der erste Austausch mit der Türkei ist für Februar 2020 (SchülerInnen aus Stadtlohn fahren nach Ankara) und Mai 2020 (SchülerInnen aus Ankara besuchen Stadtlohn) geplant.

Den Ausschreibungstext des Stadtlohner Erasmus + Antrags finden sie unten (in englischer Sprache):

„Migration is a topic of central concern to Europe and its individual people. Instituations struggle to find ways of managing and individuals try to cope with the idea of an ever-changing Europe. That is not only the present situation but has been the case in the past as well. Taking a look back at the intertwined history of Greece, Turkey and Germany is worthwhile in that one realises that the so-called present “crisis” is set in relation and that past coping strategies can be evaluated. Certainly, migration is a key element of current political debate and the management of it is highly debatable. The three Schools invested in this project  (7th Lyceum of Trikala Greece, Altin Egetim Private School of Ankara Turkey and Geschwister-Scholl-Gymnasium Stadtlohn Germany)  and alongside them the three countries involved – although seeing eye-to-eye in general – represent different takes on the topic and different steps of actual refugee movement. The acceptance of legitimate disagreement might trigger a fruitful discussion amongst the participants and pave the road to joint future tactics and solutions. The concept of the project leans on research and conversation. In the framework of school exchanges students from Greece, Turkey and Germany get to meet each other. Together these pupils go through the journey of the project: Exhibitions, excursions, workshops, presentations and – most of it all – personal contact will make the project a success. Students will host each other and by doing so gain an insight in the respective cultural ways. Communication – even about topics where disagreement is bound to happen – is of key interest to the design of the project. In a timetable of six exchanges (every Project Partner hosts two exchanges) of twenty students as guests and twenty students as host “History teaches us nothing!?” will by sheer number involve altogether 120 students. But, it is vital to the project that results not only stay with the participants of the exchanges but are taken back into the community – that means school and communities. Presentations in history and social studies classes, the creation and constant updating of a project website and the elaborate use of social media will ensure dissemination on a large scale. The Project is meant to be the starting point of a long-lasting conversation on the Topic migration in which the three schools undertake a shared journey – a walk-and-talk so to speak. Thus, the results of this project will be beneficial or even essential to later projects since they are supposed to build up on them.“

Schülerbericht: Italienaustauch 2019

Die letzte Schulwoche vor den Herbstferien (06.10.-11.10.2019) verbrachten wir, 22 Schüler der Einführungsphase, in San Vito al Tagliamento in Italien.

Bereits Sonntagabend ging es mit dem Bus los und nach 15 Stunden Fahrt kamen wir endlich an. Alle waren aufgeregt ihre Austauschschüler kennenzulernen. Nach einer kurzen Begrüßung ging es für uns zu einer Stadtführung um San Vito, Stadtlohns Partnerstadt, kennenzulernen. Abends waren alle froh in den Gastfamilien zu sein, denn alle waren sehr müde von der Fahrt.

Am Dienstag ging es für uns alle (+italienische Schüler) in die Hafenstadt Triest. Dort haben wir uns die wunderschöne Stadt angesehen und hatten außerdem Zeit eine Pizza oder ein Eis zu essen. Anschließend ging es dann noch zu einem sehr schönen Schloss, welches direkt am Meer liegt – Miramare. Den Abend verbrachte wieder jeder in seiner Gastfamilie.

Am Mittwoch haben wir die Stadt Aquileia besichtigt. Zuerst schauten wir uns in einem archäologischen Museum um und danach erhielten wir eine digitale Führung durch die Basilika von Aquileia.  Nachmittags fuhren wir noch in die Stadt Grado, welche am Meer liegt. Dort konnten wir uns in kleinen Gruppen frei bewegen und zum Beispiel an den Strand gehen.

Am Donnerstag (letzter Tag) machten wir uns mit dem Zug auf den Weg nach Venedig. Angekommen waren wir erst mal alle erstaunt, wie schön es dort ist. Zusammen mit der italienischen Lehrerin gingen wir durch die Lagunenstadt. Am vielbesuchten Markuspatz machten wir eine kleine Pause und besuchten den Markusdom. Danach konnten wir wieder in unseren Freundesgruppen die Stadt erkunden (und etwas shoppen gehen). Später fuhren wir wieder mit Zug zurück. Abends kamen wir wieder in San Vito an, wo schon unsere Austauschschüler uns erwarteten. Wir verabschiedeten uns und fuhren dann wieder nach Hause nach Stadtlohn. Freitagmorgens kamen wir wieder am GSG an.

Wir alle freuen uns sehr darauf, dass die italienischen Schüler nach Deutschland kommen.

Bericht von Laura Peters und Greta Weddewer