Künstliche Intelligenz (KI) ist längst kein Zukunftsthema mehr, sondern prägt viele Bereiche des täglichen Lebens, der Arbeits- und vor allem der Schulwelt. Vor diesem Hintergrund sehen wir es als unsere Aufgabe, Schülerinnen und Schüler nicht nur mit grundlegenden Kenntnissen über KI vertraut zu machen, sondern sie auch zu befähigen, diese Technologien kritisch, reflektiert und verantwortungsvoll zu nutzen. Der Einsatz von KI im schulischen Kontext soll nicht Selbstzweck sein, sondern als Chance verstanden werden, individuelle Lernprozesse zu erweitern, kreative Potenziale zu entfalten und ein vertieftes Verständnis für Chancen, Risiken und Grenzen dieser Systeme zu entwickeln.
Unser Unterricht folgt einem pädagogischen Rahmen, der Lernen im digitalen Zeitalter ganzheitlich betrachtet. Schülerinnen und Schüler setzen sich mit neuen Technologien auseinander, nutzen digitale Werkzeuge zur Unterstützung ihres Lernens und reflektieren deren Möglichkeiten und Herausforderungen. Dabei achten wir darauf, dass technologische Unterstützung mit eigenständigem Denken und verantwortungsbewusstem Handeln verbunden bleibt und auch bewährte Lernformen weiterhin eine zentrale Rolle spielen.
Die Rolle der Lehrkräfte sehen wir in der pädagogischen Begleitung dieser Entwicklungen. Sie geben Orientierung und unterstützen Schülerinnen und Schüler dabei, digitale Ergebnisse auch kritisch einzuordnen. Dabei werden fachliche, gesellschaftliche und ethische Fragestellungen aufgegriffen, um Medien-, Urteils- und Handlungskompetenz gezielt zu fördern.
Mit diesem Ansatz verankern wir KI an unserer Schule als Teil zeitgemäßer Bildung und bereiten unsere Schülerinnen und Schüler darauf vor, den digitalen Wandel reflektiert und verantwortungsvoll mitzugestalten (siehe auch Jascha Falk: Lernen und KI – 5 Dimensionen für den Unterricht: Lernen und künstliche Intelligenz)





