BNE ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil unseres schulischen Lebens am GSG. Nachhaltiges Denken und verantwortungsvolles Handeln prägen Unterricht, Projekte und das soziale Miteinander unserer Schulgemeinschaft.
Im Herbst 2025 haben wir uns offiziell beim Landesprogramm „Schule der Zukunft“ NRW angemeldet. Ziel ist es, unsere vielfältigen Aktivitäten im Bereich der nachhaltigen Entwicklung systematisch zu bündeln, weiterzuentwickeln und perspektivisch eine Auszeichnung im Rahmen des Programms zu erreichen.
Bereits heute setzen wir zahlreiche Akzente im Sinne der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs). Die folgenden Beispiele geben einen Einblick in unsere Arbeit und stehen stellvertretend für viele weitere Initiativen und Unterrichtsvorhaben im Bereich BNE:
- Unterrichtliche Verankerung von BNE in vielen Fächern, insbesondere im MINT-Bereich
- Projektwoche „GSG goes green“ mit nachhaltigkeitsbezogenen Themen und Aktionen
- Gewässerökologische Untersuchung der Berkel als praxisnahe Umweltbildung
- Teilnahme am Wettbewerb „Jugend debattiert“ zur Förderung demokratischer Diskussionskultur
- Diversitäts-AG mit Aktionstag zur Stärkung von Vielfalt und Toleranz
- Solidaritätslauf für Indien sowie Unterstützung eines lokalen Projekts
- Podcast-AG mit Beiträgen zu Themen der Sustainable Development Goals
- Schulprojekt „Zukünftige Nutzung des Losbergparks“ als Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung
- Arbeit der Medienscouts
Diese Aktivitäten verbinden ökologische, soziale und ökonomische Perspektiven. Sie fördern Verantwortungsbewusstsein, Urteilsfähigkeit und Engagement – zentrale Kompetenzen im Sinne unserer Namensgeber und unseres schulischen Leitbildes.
Mit der Teilnahme am Landesprogramm „Schule der Zukunft“ möchten wir unsere bisherigen Initiativen strukturiert dokumentieren, neue Impulse setzen und Nachhaltigkeit langfristig noch stärker im Schulprogramm verankern.
Nachhaltigkeit verstehen wir am Geschwister-Scholl-Gymnasium nicht als Einzelprojekt, sondern als fortlaufenden Prozess, der von der gesamten Schulgemeinschaft getragen wird.
Das GSG hat innerhalb des Netzwerkes „Schule der Zukunft“ eine eigene Seite. Außerdem sind wir Mitglied im BNE-Netzwerk „Schule der Zukunft im Kreis Borken“ .
BNE-News
Am Fortbildungstag des GSG Stadtlohn am 17.02.2026 zum Thema „Zukunftswerkstatt“ gründete sich die Arbeitsgruppe „Unser Lernort der Zukunft“. Ziel der Arbeit soll es sein bis 2036 das Schulgelände offen, nachhaltig, entsiegelt, naturnah und klimaresistent zu gestalten. Außerdem soll eine sinnvolle Kombination aus Bewegungsangeboten und Entspannungsmöglichkeiten geschaffen werden. Der Arbeitsgruppe gehören Lehrkräfte, Eltern, Mitarbeiter:innen und Schüler:innen an.
SDGs: 7, 11, 13, 15, 17
Wie nachhaltig ist unsere Kleidung? Zwei Q1-Leistungskurse Erdkunde erkundeten bei der EGW und an der Saxion Hogeschool Enschede, was mit Altkleidern passiert, welche Fasern recycelbar sind – und wurden im Upcycling-Workshop selbst kreativ.
Im Rahmen des grenzübergreifenden Projekts Fashion Changers erhielten zwei Leistungskurse Erdkunde (Q1) an zwei Projekttagen (26.01.26, 28.01.26) praxisnahe Einblicke in die nachhaltige Textilwirtschaft und die Bedeutung der Kreislaufwirtschaft. Den Auftakt bildete der Besuch der Entsorgungsgesellschaft Westmünsterland (EGW). Dort setzten sich die Schüler:innen mit der Frage auseinander, was mit aussortierter Kleidung geschieht: Aus welchen Materialien bestehen Kleidungsstücke, welche Fasern lassen sich recyceln und in welcher Form können daraus neue Produkte entstehen? Im zweiten Teil ging es zur Saxion Hogeschool in Enschede (Fachbereich Fashion and Textile Technologies). Die Kurse lernten den Studienbereich kennen, probierten in den Textillaboren einfache Stricktechniken aus und entwickelten in einem Upcycling-Workshop gemeinsam mit Studierenden kreative Ideen zur Weiterverwendung von Textilien. So wurde deutlich: Nachhaltigkeit beginnt bei Materialwissen, setzt sich über verantwortungsbewussten Konsum fort und lebt von Zusammenarbeit über Grenzen hinweg.
SDGs: 4, 11, 12,1 3, 17
Am GSG wurde am Mittwoch, dem 10. Dezember 2025, der Internationale Tag der Menschenrechte begangen. Unter dem Motto „Das GSG für Menschenrechte“ verwandelten die Schüler:innen den Schulhof mit bunten Kreidebotschaften in ein farbenfrohes Statement. Mit vielen kreativen Ideen erinnerten sie daran, dass Menschenrechte weltweit – und teilweise auch in Deutschland – noch immer missachtet werden, obwohl sie jedem Menschen uneingeschränkt zustehen.
„Hoffentlich bleibt’s noch ein paar Tage trocken, damit es noch lange so schön bunt bleibt!“ kommentierte eine Schülerin das entstandene Gemeinschaftskunstwerk.
Die Diversitäts-AG, die diese Aktion vorbereitet hatte, konnte sich dem nur anschließen. „Wir freuen natürlich uns sehr über die große Beteiligung und das sichtbare Engagement der Schulgemeinschaft. Noch mehr freuen wir uns, wenn die Zeichnungen möglichst lange erhalten bleiben und so noch viele weitere Menschen erreichen!“
Wenn ihr auch bei der Planung der nächsten Aktion dabei sein wollt: Die AG freut sich immer über Zuwachs! Meldet euch dazu einfach bei Herrn Osterkamp.
SDGs: 5, 10, 16
Heute ist ein besonderer Tag für unsere Schulgemeinschaft 💚
Das Geschwister-Scholl-Gymnasium Stadtlohn hat die Dokumentation für die Bewerbung beim Landesprogramm „BNE – Schule der Zukunft NRW“ eingereicht!
Zahlreiche Projekte, viel Engagement und ganz viel Herzblut stecken darin. Neugierig? Dann schaut auf unsere Homepage unter dem Reiter „Organisation & Unterricht“ à „BNE – Schule der Zukunft“ nach.
Danke an alle Schüler:innen, Lehrkräfte und Unterstützer:innen, die Verantwortung übernehmen und unsere Schule nachhaltig mitgestalten 🌍✨
Die Klasse 7a des GSG Stadtlohn hat mit Unterstützung der gesamten Jahrgangsstufe 7 am 16. April 2026 zum wiederholten Male Muffins für den guten Zweck verkauft. Der Spendenerlös, eine beeindruckende Summe von 424,02€, wird in den kommenden Tagen an den Stadtlohner „Freundeskreis Litembo“ übergeben, der die Spendensumme einem Kinderkrankenhaus in Litembo/Tansania zukommen lassen wird.
Unser Dank gilt der Klasse 7a, der gesamten Jahrgangsstufe 7 sowie allen Muffinkäufer*innen: Asante sana! 😊
SDGs: 1, 2
Mit dieser Frage beschäftigt sich aktuell die Klasse 5d im Erdkundeunterricht. Seit mehreren Stunden arbeiten die Schülerinnen und Schüler projektorientiert und entwickeln mit viel Engagement und Kreativität ihre eigenen nachhaltigen Städte der Zukunft. 🌍✨
Ob grüne Dächer, erneuerbare Energien, nachhaltige Mobilität oder lebenswerte Begegnungsräume – die Ideen zeigen eindrucksvoll, wie junge Menschen Zukunft gestalten wollen.
Die Projekte greifen unter anderem die SDGs 11 (Nachhaltige Städte und Gemeinden), 12 (Nachhaltiger Konsum und Produktion) und 13 (Maßnahmen zum Klimaschutz) auf. 🌿
Die gesamte Schulgemeinde freut sich schon auf die Ausstellung der beeindruckenden Modelle! 👏💚
SDGs: 11, 12, 13
Am 3. Juni 2026 besuchte die Klasse 7c des Geschwister-Scholl-Gymnasium Stadtlohn das Kunstlabyrinth in der Stadthalle Stadtlohn. Die Ausstellung bietet Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, unterschiedlichste künstlerische Ausdrucksformen kennenzulernen und mit Kunstschaffenden ins Gespräch zu kommen.
Begleitet wurde die Klasse von Ludmilla Robers und Tobias Harmeling, die die Schülerinnen und Schüler durch die Ausstellung führten. Dabei erhielten die Kinder spannende Einblicke in die Arbeit der ausstellenden Künstlerinnen und Künstler. Neben den verschiedenen Kunstwerken standen auch Fragen zur Entstehung von Kunst, zu kreativen Arbeitsprozessen sowie zur Vermarktung von Werken im Mittelpunkt. Besonders interessant fanden viele Schülerinnen und Schüler die Erläuterungen dazu, wie sich die Preise von Kunstwerken zusammensetzen.
Der Besuch bot den Lernenden die Möglichkeit, Kunst nicht nur zu betrachten, sondern sich aktiv mit kulturellen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Aspekten auseinanderzusetzen. Durch den direkten Austausch mit den Kunstschaffenden wurden Kreativität, Perspektivwechsel und kulturelle Teilhabe gefördert – wichtige Kompetenzen im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).
Ein herzlicher Dank gilt Ludmilla Robers und Tobias Harmeling für die informative Führung und die offenen Gespräche, die den Besuch zu einer besonderen Lernerfahrung gemacht haben.
Bezug zu den Sustainable Development Goals (SDGs)
-
SDG 4 – Hochwertige Bildung
-
SDG 17 – Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
Im Jahr 2025 legten insgesamt 465 Schülerinnen und Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums erfolgreich das Deutsche Sportabzeichen ab. Besonders beeindruckend: 203 Sportabzeichen wurden in Gold, 181 in Silber und 81 in Bronze verliehen.
Diese hervorragenden Ergebnisse spiegeln den großen Einsatz, die Begeisterung und den sportlichen Ehrgeiz unserer Schülerinnen und Schüler wider.
Die feierliche Übergabe der Sportabzeichen fand am 11. Juni im Rahmen einer gemeinsamen Schulveranstaltung statt. Überreicht wurden die Urkunden von der stellvertretenden Schulleiterin Frau Rikels sowie Herrn Szymanski von der Sparkasse.
Als erfolgreichste Klasse durfte sich die 5a zusätzlich über einen besonderen Preis freuen: einen sportlichen Wandertag.
Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich zu ihren Leistungen und freuen uns auf viele weitere sportliche Erfolge am GSG!
Bezug zu den Sustainable Development Goals (SDGs)
-
SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
-
DG 17 – Partnerschaften zur Erreichung der Ziel
Mit einem Besuch im Futurium in Berlin fand das Projekt Take Part seinen gelungenen Abschluss. Bereits im März 2025 war das mobile Futurium in Stadtlohn zu Gast. Schülerinnen und Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums nahmen gemeinsam mit der St.-Anna-Realschule in verschiedenen Jahrgangsstufen an spannenden Workshops teil und setzten sich mit Zukunftsfragen auseinander.
Nun wurde das Thema im Futurium in Berlin erneut aufgegriffen. Gemeinsam mit den drei Schülerinnen Lenja, Mara und Sanne aus der 10a ging Frau Dünne der Frage nach: „Wie stellen wir uns die Zukunft vor und wie können wir sie aktiv mitgestalten?“ In interaktiven Ausstellungen und Workshops entwickelten die Teilnehmerinnen Ideen für eine lebenswerte Zukunft und erfuhren, wie gesellschaftliche, technologische und ökologische Entwicklungen unser Leben beeinflussen.
Das Futurium versteht sich als Haus der Zukünfte. Es lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, verschiedene Zukunftsszenarien zu entdecken, neue Perspektiven einzunehmen und eigene Ideen einzubringen. Im Mittelpunkt steht dabei die Überzeugung, dass Zukunft nicht einfach geschieht, sondern von uns allen gestaltet werden kann. Mit seinen interaktiven Ausstellungen, dem Futurium Lab und vielfältigen Bildungsangeboten schafft das Futurium einen Ort, an dem Neugier, Kreativität und gesellschaftliche Teilhabe gefördert werden.
Der Ausflug nach Berlin bot den Schülerinnen die Möglichkeit, ihre bereits in Stadtlohn entwickelten Gedanken weiterzuführen, neue Impulse zu gewinnen und sich mit anderen jungen Menschen über ihre Vorstellungen einer nachhaltigen und lebenswerten Zukunft auszutauschen. Damit bildete der Besuch einen inspirierenden Abschluss eines Projekts, das gezeigt hat: Zukunft beginnt mit den Ideen und dem Engagement jedes Einzelnen. Vielen Dank an Futurium für die Möglichkeit, daran teilzunehmen und danke an unsere Reisebuddys der St. -Anna-Ralschule für die schöne Zeit!
Zentrale SDGs:
SDG 4 – Hochwertige Bildung
SDG 11 – Nachhaltige Städte und Gemeinden
SDG 13 – Maßnahmen zum Klimaschutz
SDG 17 – Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
In den Wochen vor den Sommerferien war auf Initiative unserer Diversitäts-AG die Wanderausstellung „Nicht böse gemeint!?“ am GSG zu Gast.
Die Ausstellung thematisiert Diskriminierungserfahrungen von Jugendlichen aus dem Kreis Borken und lädt dazu ein, sich mit den Auswirkungen von Sprache, Vorurteilen und alltäglicher Diskriminierung auseinanderzusetzen. Ziel ist es, für diskriminierende Äußerungen und Verhaltensweisen zu sensibilisieren und einen respektvollen Umgang miteinander zu fördern.
„Die meisten Leute denken wahrscheinlich gar nicht darüber nach, welche Konsequenzen ihre Aussagen für die Betroffenen und Umstehenden tatsächlich haben“, erklärt Fynn Musholt von der Diversitäts-AG.
Damit der Ausstellungsbesuch nicht nur informativ, sondern auch interaktiv gestaltet werden konnte, entwickelte die Diversitäts-AG gemeinsam mit Ullrich Regen von der Regionalen Schulberatungsstelle des Kreises Borken und unserer Schulsozialarbeiterin Joke Schnieder ein begleitendes Rahmenprogramm. In den vergangenen Wochen führten die Mitglieder der AG zahlreiche Religions- und Philosophiekurse durch die Ausstellung und regten mit verschiedenen Gesprächs- und Reflexionsimpulsen zum Austausch an.
Die intensive Auseinandersetzung mit den Ausstellungsthemen führte zu vielen interessanten Gesprächen und neuen Perspektiven. Sie machte deutlich, wie wichtig es ist, Diskriminierung zu erkennen, zu hinterfragen und sich aktiv für ein respektvolles und wertschätzendes Miteinander einzusetzen.
Das Projekt ist damit zugleich ein Beispiel für Bildung für nachhaltige Entwicklung am GSG: Schülerinnen und Schüler setzen sich mit gesellschaftlicher Ungleichheit und Menschenrechten auseinander, übernehmen selbst Verantwortung und tragen dazu bei, ihre Schule als diskriminierungssensiblen und respektvollen Lebensraum mitzugestalten.
Ein herzliches Dankeschön gilt der Diversitäts-AG, der Regionalen Schulberatungsstelle des Kreises Borken, unserer Schulsozialarbeiterin Joke Schnieder sowie allen Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften, die das Projekt mit Interesse und Engagement begleitet haben!
Zentrale SDGs:
SDG 4 – Hochwertige Bildung: Die Ausstellung fördert gesellschaftliche Bildung, Reflexionsfähigkeit und einen verantwortungsvollen Umgang miteinander.
SDG 10 – Weniger Ungleichheiten: Im Mittelpunkt stehen Diskriminierungserfahrungen und die Frage, wie Benachteiligung erkannt und ihr entgegengewirkt werden kann.
SDG 16 – Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen: Das Projekt stärkt Menschenrechte, gegenseitigen Respekt, Teilhabe und ein friedliches Zusammenleben.
SDG 17 – Partnerschaften zur Erreichung der Ziele: Die Zusammenarbeit von Diversitäts-AG, Regionaler Schulberatungsstelle und Schulsozialarbeit zeigt, wie schulische und außerschulische Akteure gemeinsam Bildungsprozesse gestalten.
Ein beeindruckendes Ergebnis für die Schulgemeinschaft des GSG: Beim diesjährigen Solidaritätslauf haben unsere Schülerinnen und Schüler insgesamt 5.731,23 Euro erlaufen!
Mit großem Einsatz legten die Läuferinnen und Läufer zahlreiche Kilometer zurück und wurden dabei von ihren selbst gesuchten Sponsorinnen und Sponsoren unterstützt. So wurde aus sportlichem Engagement konkrete Solidarität.
Der Erlös kommt zwei wichtigen Projekten zugute:
- 3.820,82 Euro unterstützen den Basisgesundheitsdienst für die Wohnunterkunft in Goreghat.
- 1.910,41 Euro gehen an das Kinderhospiz „Gut Feismann“.
Der Solidaritätslauf zeigt eindrucksvoll, wie gemeinsames Handeln Wirkung entfalten kann. Die Schülerinnen und Schüler übernehmen Verantwortung für andere Menschen und erfahren unmittelbar, dass auch ihr persönlicher Einsatz einen Beitrag zu mehr sozialer Gerechtigkeit leisten kann.
Ein großes Dankeschön gilt allen Läuferinnen und Läufern sowie allen Sponsorinnen und Sponsoren, die dieses großartige Ergebnis ermöglicht haben!
Zentrale SDGs:
SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen: Beide unterstützten Projekte stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit Gesundheit, Versorgung und Wohlergehen.
SDG 10 – Weniger Ungleichheiten: Die Spenden unterstützen Menschen, die aufgrund ihrer Lebenssituation in besonderem Maße auf Hilfe angewiesen sind.
SDG 17 – Partnerschaften zur Erreichung der Ziele: Schülerinnen und Schüler, Familien, Sponsorinnen und Sponsoren sowie die unterstützten Einrichtungen wirken gemeinsam für soziale Nachhaltigkeit.
Ergänzend besteht ein Bezug zu SDG 4 – Hochwertige Bildung, da die Schülerinnen und Schüler durch eigenes Handeln Verantwortung, Solidarität und gesellschaftliches Engagement erfahren.
Wie gesund ist eigentlich die Berkel? Dieser Frage ging der Biologie-Leistungskurs bei einer praktischen Untersuchung des heimischen Fließgewässers nach. Dabei wurde Ökologie nicht nur theoretisch im Unterricht behandelt, sondern unmittelbar vor Ort erforscht.
Mit verschiedenen Untersuchungsmethoden nahmen die Schülerinnen und Schüler das Ökosystem Berkel genauer unter die Lupe. Sie führten Wasseranalysen durch, bestimmten Pflanzen und suchten nach kleinen Wasserorganismen. So konnten sie biologische Zusammenhänge direkt beobachten und verschiedene Bestandteile eines Ökosystems miteinander in Beziehung setzen.
Die praktische Arbeit an der Berkel zeigt beispielhaft, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) Unterricht und Lebenswelt miteinander verbinden kann. Die unmittelbare Auseinandersetzung mit einem Ökosystem vor Ort fördert das Verständnis für ökologische Zusammenhänge und sensibilisiert für die Bedeutung unserer natürlichen Lebensgrundlagen.
Zentrale SDGs:
Im Mittelpunkt stehen insbesondere SDG 4 – Hochwertige Bildung, SDG 6 – Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen und SDG 15 – Leben an Land. Der Unterricht vor Ort verbindet naturwissenschaftliches Lernen mit der Auseinandersetzung mit Wasserqualität, Ökosystemen und biologischer Vielfalt.
Wie funktioniert Demokratie eigentlich in der Praxis? Dieser Frage ging unsere Jahrgangsstufe 10 am 13. Juli 2026 bei einem Besuch des nordrhein-westfälischen Landtags in Düsseldorf nach. Dabei erhielten die Schülerinnen und Schüler unmittelbare Einblicke in parlamentarische Prozesse und politische Entscheidungsfindung.
Neben dem Besuch des Plenarsaals bot sich die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen des Landesparlaments zu werfen. Ein besonderer Programmpunkt war das Gespräch mit der Landtagsabgeordneten Heike Wermer. Die Schülerinnen und Schüler konnten ihre zahlreichen Fragen stellen, politische Themen diskutieren und erleben, wie wichtig Austausch und Beteiligung für eine lebendige Demokratie sind.
Der Besuch leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung am GSG: Nachhaltige Entwicklung setzt nicht nur ökologisches Handeln voraus, sondern auch demokratische Teilhabe, verantwortungsbewusstes Handeln und starke gesellschaftliche Institutionen. Der direkte Austausch mit einer politischen Entscheidungsträgerin machte demokratische Prozesse für die Schülerinnen und Schüler konkret erfahrbar und stärkte ihre Fähigkeit, gesellschaftliche Entwicklungen kritisch zu reflektieren und mitzugestalten.
Zentrale SDGs:
Besonders im Mittelpunkt stehen SDG 4 – Hochwertige Bildung und SDG 16 – Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen. Der Landtagsbesuch fördert politische und demokratische Bildung und ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, demokratische Institutionen, Beteiligungsmöglichkeiten und politische Entscheidungsprozesse unmittelbar kennenzulernen.



















