Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

die Beratungswege am Geschwister-Scholl-Gymnasium erscheinen uns wegen der Zahl der Lehrerinnen und Lehrer und der Schülerinnen und Schüler nicht mehr so übersichtlich wie früher. Ich habe daher – der Klarheit wegen – exemplarisch mehrere Wege der Beratung zusammengetragen. Es soll der Grundsatz gelten, dass alle Probleme und Fragestellungen auf möglichst niedriger Ebene bearbeitet werden. Meist lassen sich dann gemeinsam praxisorientierte Lösungen finden und vereinbaren.

Die Fachlehrkräfte sind die ersten Ansprechpartner für Fragen der Unterrichtsgestaltung, der Leistungsanforderungen und der Notengebung.

Klassen- oder Stufenleitungen sind die ersten Ansprechpartner für alle Fragen, die über den Fachunterricht hinausgehen.

Wenn auf der ersten Ebene gemeinsam keine zufriedenstellende Vereinbarung möglich ist, sollte die nächst höhere Stufe einbezogen werden. Die Schwere einer Problemstellung kann auch ein Grund dafür sein, dass Eltern, Schülerinnen und Schüler zusammen mit der Fachlehrkraft oder der Klassenleitung die Hilfe einer weiteren Person in Anspruch nehmen müssen.
Erst wenn auch mit Hilfe der zweiten Ebene keine Entscheidung gefunden werden konnte, sollte die letzte Bearbeitungsebene (Schulleitung/ Schulpsychologen) eingeschaltet werden.

Wenn nun ein Problem einer Person so sehr auf den Nägeln brennt, dass sie meint, das müsse sofort dem Schulleiter mitgeteilt werden, dann ist trotzdem die Einbeziehung aller Beteiligten nötig. Oft lassen sich die schwierigen Punkte durch einen offenen und zielführenden Umgang miteinander schon vorher auf der niedrigeren Ebene aus der Welt schaffen.

Ich möchte daher Lehrkräfte, Eltern und Schülerinnen und Schüler eindringlich bitten, sich an den umseitig beschriebenen Wegen zu orientieren.

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Mit freundlichen Grüßen
(H. Dreier, OStD)